Network Operations Center (NOC)
Ihr Netzwerk läuft, rund um die Uhr überwacht und betreut. Unser NOC hält Ihre Infrastruktur verfügbar, damit Ihr Betrieb nicht stillsteht.
Was Sie davon haben
Sie bekommen Betrieb und Überwachung Ihrer Infrastruktur aus einer Hand. Ein eigenes Team müssen Sie dafür nicht vorhalten.
Ein Netzwerkausfall trifft sofort das ganze Unternehmen. Die Produktion steht. Die Warenwirtschaft antwortet nicht. Das Telefon klingelt trotzdem. Eine Mannschaft, die Tag und Nacht auf die Systeme schaut, können sich die wenigsten Unternehmen leisten.
Genau diese Aufgabe übernimmt unser Network Operations Center. Wir überwachen und betreiben Ihre Netzwerk- und IT-Infrastruktur 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Störungen erkennen wir früh und beheben sie. Oft merken Sie davon nichts. Dazu gehören Incident Management mit klaren Eskalationswegen, Patch- und Update-Management sowie die Überwachung von Datensicherung und Asset-Bestand.
Das NOC ist der Betriebsteil unserer Arbeit. Es sorgt für Verfügbarkeit, für aktuelle und gehärtete Systeme und für eine Dokumentation, die dem tatsächlichen Zustand entspricht. Die Erkennung und Abwehr von Angriffen liegt daneben im Security Operations Center (SOC). Getrennt wird nach Zweck. Wer eine Komponente betreibt, patcht und überwacht, arbeitet im NOC. Wer Angriffe auf dieselbe Komponente erkennt und abwehrt, arbeitet im SOC.
Diese Seite bündelt alle Bausteine des Betriebs. Sie können den gesamten Managed Service beziehen. Sie können auch mit dem Baustein anfangen, der bei Ihnen am meisten drückt. Unsere Kernkunden sind KRITIS-Betreiber, kommunale Versorger, Krankenhäuser, Maschinenbau, Industrie und der produzierende Mittelstand. Also überall dort, wo Verfügbarkeit geschäftskritisch ist. inducio arbeitet von Traunstein aus.
Die Bausteine dieser Seite
MonitoringFirewall-ServiceNetzwerk- und Automatisierungs-ServiceEndpoint ManagementDokumentation24/7-SupportOnboarding, der Weg ins NOC
Monitoring
Sie erfahren von einer Störung durch uns und nicht durch Ihre Mitarbeiter. Das Monitoring ist die Grundlage für alles andere im NOC. Ohne Messwerte ist jede Aussage über den Betriebszustand nur eine Vermutung.
Die wenigsten Ausfälle kommen aus dem Nichts. Ein Switch wird instabil. Eine Datensicherung läuft nicht mehr durch. Ein Server meldet seit Tagen Fehler. Wer nicht laufend hinschaut, merkt das erst, wenn die Produktion steht. Aus einer kleinen Störung ist dann ein teurer Stillstand geworden.
Wir überwachen Ihre Netzwerk-Hardware wie Switches und Router, Ihre Server und die für Sie kritischen Dienste. Technisch arbeiten wir mit SNMP und ICMP. SNMP liefert die Zustandswerte aus den Geräten selbst. ICMP prüft per Ping die Erreichbarkeit. Auf Wunsch läuft die Abfrage über gesicherte VPN-Verbindungen. Dazu kommen die Überwachung der Datensicherung und die Überwachung des Asset-Bestands. Beides bleibt sonst oft liegen, weil sich niemand dafür zuständig fühlt.
Überwacht wird je Objekt und je Standort. Dafür setzen wir dedizierte Monitoring-Nodes ein, je Netzsegment einen. So bekommen wir auch Segmente in den Blick, die bewusst voneinander getrennt sind. Ihre Segmentierung müssen Sie dafür nicht aufweichen.
Nicht jedes Gerät braucht dieselbe Aufmerksamkeit. Deshalb gibt es drei Verfügbarkeitsstufen, A, B und C. Die Stufe richtet sich nach Ihrem Schutzbedarf. Sie legt fest, wie eng ein Objekt überwacht wird und welche Reaktionszeit dafür vereinbart ist. Ein Kernswitch im Werk wird anders behandelt als ein Drucker in der Verwaltung. Das hält die Kosten dort niedrig, wo eine Ausfallzeit verkraftbar ist.
Technische Grundlage ist das Central Operations Dashboard (COD). Das ist eine herstellerunabhängige Plattform der extocode GmbH. Systeme verschiedener Hersteller laufen dort in einer Überwachung zusammen. Sie bekommen dadurch ein Bild Ihrer Infrastruktur statt mehrerer Insellösungen.
Firewall-Service
Ihre Firewall bleibt gepflegt, aktuell und überwacht. Eigene Spezialisten müssen Sie dafür nicht vorhalten.
Eine Firewall ist nur so gut wie ihre Pflege. Regeln veralten. Bedrohungen ändern sich. Ein falsch gesetztes Häkchen öffnet Tür und Tor. Viele Regelwerke sind über Jahre gewachsen. Irgendwann traut sich niemand mehr, eine Regel zu löschen.
Wir übernehmen Einrichtung und Pflege des Regelwerks nach Ihrem Schutzbedarf. Dazu kommen laufende Updates, Härtung und Überwachung. Zum Betrieb gehören außerdem die Überwachung der Netzwerksicherheit und der Betrieb von Intrusion Prevention.
Der zweite Teil ist die Anbindung Ihrer Standorte. Wir verbinden sie per Site-to-Site-VPN. Mitarbeiter bekommen per Client-to-Site-VPN sicheren Fernzugriff. Dienste, die aus dem Internet erreichbar sein müssen, veröffentlichen wir über einen Reverse Proxy. Eine direkte Freigabe ins Internet vermeiden wir.
Für den Betrieb gibt es zwei Wege. Wir betreiben die Firewall, die bei Ihnen bereits steht. Oder Sie beziehen sie als Firewall-as-a-Service aus dem inducio-Rechenzentrum und brauchen dafür keine eigene Hardware. Der zweite Weg ist vor allem dann interessant, wenn ohnehin eine Erneuerung ansteht.
Der Betrieb der Firewall gehört ins NOC. Er besteht aus Regelwerkspflege, Updates und Überwachung. Die Erkennung von Angriffen auf dieser Komponente ist Aufgabe der Bedrohungserkennung im SOC. Beide arbeiten an derselben Firewall, aber mit verschiedenem Auftrag.
Netzwerk- und Automatisierungs-Service
Sie bekommen Planung, Aufbau und Betrieb aus einer Hand. Das erspart Ihnen die Übergabe zwischen Planer, Errichter und Betreuer. Genau an dieser Übergabe geht Verantwortung gerne verloren.
Netze wachsen mit dem Unternehmen. Eine Halle kommt dazu. Ein Standort wird angebunden. Zwischendurch hilft man sich mit einem Switch aus der Schublade. Nach ein paar Jahren weiß niemand mehr genau, was wo hängt und warum. Spätestens beim nächsten Umbau kostet das Zeit und Nerven.
Wir nehmen Ist-Zustand und Anforderungen auf, entwerfen das Konzept und setzen es um. Danach warten, überwachen und dokumentieren wir laufend. Der Umfang im Einzelnen:
- Planung und Umsetzung von LAN- und WAN-Infrastrukturen, inklusive Konfiguration aktiver Komponenten wie Switches und Router
- Strukturierte Verkabelung und professionelle Vermessung
- WLAN-Planung, Ausleuchtung, WLAN-Vermessung und Enterprise-WLAN
- Netzwerksicherheit mit Sicherheitsrichtlinien und VPN
- Beratung, Netzwerkkonzepte und gepflegte Dokumentation
Firewalls gehören ebenfalls dazu. Ihren Betrieb beschreibt der Baustein Firewall-Service . Die laufende Überwachung liefert das Monitoring, die Hilfe im Störungsfall der 24/7-Support.
Wir arbeiten herstellerunabhängig. Komponenten wählen wir nach Ihrem Bedarf aus und nicht nach einem Hersteller, an den wir gebunden wären. Vorhandene Systeme betreiben wir weiter, statt sie ohne Not auszutauschen.
Der zweite Teil des Bausteins ist die Automatisierung. Wiederkehrende Rollouts und Konfigurationen laufen automatisiert statt von Hand. Das spart nicht nur manuelle Handgriffe. Es nimmt vor allem die Abweichungen heraus, die bei manueller Arbeit über die Jahre entstehen. Jede Änderung geht in die Dokumentation, damit das Netz nachvollziehbar bleibt.
Endpoint Management
Ihre Geräte bekommen Software, Updates und Konfiguration automatisch. Das erspart Ihrer IT die Runde von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz.
Manuelle Gerätepflege bindet Zeit und lässt Lücken. Ein Notebook war im Urlaub und hat mehrere Update-Runden verpasst. Auf einem anderen Rechner läuft noch eine Altversion, weil er beim letzten Rollout nicht erreichbar war. Solche Lücken fallen erst auf, wenn sie jemand ausnutzt.
Wir verwalten PCs, Laptops, Server, Smartphones und Tablets zentral über eine Plattform. Softwareverteilung und Patch-Management laufen automatisiert, für Betriebssysteme und für Anwendungen. Dazu kommen Fernzugriff, Fernwartung und Support sowie das Lizenz- und Anwendungsmanagement. Technische Basis ist baramundi.
Sie entscheiden über die Tiefe. Entweder beziehen Sie die reine Lizenz als monatliches Abo, die Software Management Lizenz, und arbeiten selbst damit. Oder Sie beziehen das Management inklusive unserer Dienstleistung. Dann übernehmen wir Anbindung, Automatisierung, Ausrollen und Betrieb.
Wichtig ist die Abgrenzung. Endpoint Management verwaltet und aktualisiert Ihre Geräte. Es schützt sie nicht vor Bedrohungen. Diese Aufgabe hat die Endpoint Protection im SOC, mit Virenschutz und Endpoint Detection and Response. Beides gehört zusammen, ist aber nicht dasselbe. Ein aktueller Patchstand senkt die Angriffsfläche. Die Erkennung fängt ab, was trotzdem durchkommt.
Dokumentation
Im Störungsfall weiß jeder sofort, wie Ihre IT aufgebaut ist. Das erspart die Suche nach dem einen Kollegen, der es noch im Kopf hat.
Fehlende oder veraltete Dokumentation kostet genau dann Zeit, wenn keine da ist. Jemand sucht das Passwort für ein Gerät, das vor zwei Jahren ein anderer eingerichtet hat. Wissen hängt an einzelnen Köpfen. Ist dieser Kopf im Urlaub, steht die Behebung still.
Wir erfassen Ihre Netzwerk- und IT-Infrastruktur und dokumentieren sie strukturiert und einheitlich. Bei Änderungen ziehen wir die Dokumentation nach. Eine Dokumentation, die nur einmal beim Aufbau geschrieben wurde, ist nach einem Jahr wertlos. Die Ablage ist zentral und gepflegt. Ihr Team und wir sehen denselben Stand.
Die Aufbereitung erfüllt zwei Zwecke. Im Betrieb dient sie als Nachschlagewerk. Gegenüber Prüfern und Aufsicht dient sie als Nachweis. Für Audits und für KRITIS-Nachweise ist eine nachvollziehbare Dokumentation oft Pflicht. Den größeren Zusammenhang dazu finden Sie unter Kritische Infrastrukturen.
Die Dokumentation steht bewusst hier im Betriebsteil. Sie entsteht laufend aus dem Betrieb heraus. Der Nutzen im Audit ist das Ergebnis dieser Arbeit und nicht ihr Anlass. Eine Dokumentation, die nur für den Prüfer geschrieben wird, veraltet zwischen zwei Audits.
24/7-Support
Sie haben eine zentrale Anlaufstelle für alle IT-Probleme, auch nachts und am Wochenende. Das erspart Ihnen eine eigene Rufbereitschaft und die Frage, wen man um drei Uhr morgens anruft.
IT-Probleme halten sich nicht an Bürozeiten. Ein Stillstand in der Nachtschicht kostet genauso viel wie einer am Vormittag. Über den Support laufen Störungen, Sicherheitsbedrohungen und Fragen zum laufenden Betrieb. Sie melden alles an eine Stelle. Welcher Dienstleister für welches Gerät zuständig ist, müssen Sie sich nicht überlegen.
Dahinter steht der Zugang zu Expertenwissen für komplexe IT-Systeme und Spezialanwendungen. Das ist der eigentliche Punkt. Ein Meldekanal allein löst nichts. Es geht darum, dass am anderen Ende jemand das System versteht und es reparieren darf.
Der Support ergänzt das Monitoring, er ersetzt es nicht. Das Monitoring meldet von selbst, was messbar ist. Der Support ist der Weg für alles, was nur Ihre Leute sehen können. Beide Wege enden bei derselben Anlaufstelle. So bleibt kein Vorgang zwischen zwei Zuständigkeiten liegen. Kurze Ausfallzeiten schlagen weniger auf Umsatz und Reputation durch. Wie Meldeweg, Priorisierung und Reaktionszeiten geregelt sind, steht weiter unten unter So arbeiten wir.
Onboarding, der Weg ins NOC
Dieser Abschnitt ist Projektgeschäft und keine Dauerleistung. Er beschreibt, wie Sie in den Betrieb hineinkommen. Betreiben lässt sich nur, was in einem betreibbaren Zustand ist. Deshalb steht am Anfang eines Managed Service in aller Regel ein Projekt.
Gute Technik nützt nur, wenn sie sauber eingeführt wird. Wir beginnen mit der Analyse Ihrer bestehenden IT-Umgebung. Darauf folgt das Design einer zukunftsorientierten Lösungsarchitektur, mit Blick auf Mobilität, Modern Workplace und Rechenzentrum.
In der Umsetzung übernehmen wir Systemengineering, Konfiguration und Installation neuer Hard- und Software. Wir arbeiten dabei mit standardisierten und mit kundenindividuellen Installationsstraßen. Neue Systeme integrieren wir. Bestehende migrieren wir nahtlos in Ihre vorhandene Infrastruktur. Über dem gesamten Projekt liegt ein klares Projektmanagement, das alle Beteiligten koordiniert.
Am Ende steht eine saubere Übergabe. Ob Sie die Umgebung danach selbst betreiben oder an unser NOC übergeben, entscheiden Sie. Der zweite Weg ist der einfachere. Aufbau und Betrieb liegen dann in einer Hand, und die Systeme sind bereits aufgenommen und dokumentiert.
So arbeiten wir
Der Ablauf ist bei allen Bausteinen derselbe.
Erreichbarkeit. Die Überwachung läuft rund um die Uhr, sieben Tage die Woche. Wie weit Ihre Erreichbarkeit darüber hinaus reicht, hängt vom vereinbarten Umfang ab. Mit dem 24/7-Support erreichen Sie uns auch nachts und am Wochenende. Die Reaktionszeiten richten sich nach der vereinbarten Verfügbarkeitsstufe. Für kritische Systeme greifen kurze, verbindliche Zeiten.
Berichtswesen. Sie bekommen übersichtliche Auswertungen und Berichte zum Zustand Ihrer Infrastruktur. Störungen dokumentieren wir nachvollziehbar. Sie sehen damit nicht nur, dass etwas läuft. Sie sehen auch, was passiert ist und was daraus folgt.
Ansprechpartner. Sie melden Ihr Anliegen an eine zentrale Anlaufstelle. Welcher Baustein zuständig ist, müssen Sie nicht wissen. Sicherheitsthemen laufen über denselben Weg und gehen von dort ins SOC.
Häufige Fragen
Was macht ein NOC?
Das Network Operations Center betreibt und überwacht Ihre Netzwerk- und IT-Infrastruktur rund um die Uhr. Der Fokus liegt auf Verfügbarkeit und Betrieb. Dazu gehören Monitoring, Incident Management mit Eskalationswegen, Patch- und Update-Management, Firewall-Betrieb, Geräteverwaltung, Dokumentation und Support.
Was ist der Unterschied zum SOC?
Das NOC sorgt für Betrieb und Verfügbarkeit. Das SOC sorgt für Sicherheit, also für die Erkennung und Abwehr von Angriffen. An zwei Beispielen wird die Grenze deutlich. Die Firewall betreiben, patchen und härten wir im NOC. Einen Angriff auf diese Firewall erkennt das SOC. Geräte verwalten und aktualisieren wir im NOC unter Endpoint Management. Geschützt werden sie im SOC unter Endpoint Protection.
Für wen eignet sich das NOC?
Für alle, deren Betrieb von einem funktionierenden Netzwerk abhängt. Unsere Kernkunden sind KRITIS-Betreiber, kommunale Versorger, Krankenhäuser, Maschinenbau, Industrie und der produzierende Mittelstand.
Sie sind bereits Kunde?
Die vollständigen Leistungsbeschreibungen zu den einzelnen Bausteinen liegen in Ihrem Kundenportal bereit. Dort steht im Detail, was zur jeweiligen Leistung gehört und was nicht. Sie finden sie nach der Anmeldung unter „Mein Konto".
Zu den Leistungsbeschreibungen
NOC-Service anfragen
Sagen Sie uns, was heute an Ihrer IT hängt und wo es klemmt. Wir sehen uns Ihre Infrastruktur an und sagen Ihnen, welche Bausteine sinnvoll sind und welche nicht.